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Der EZA-Regler (Energieerzeugungsanlagen-Regler) und die Redispatch-Funktion sind eng miteinander verbunden, aber sie sind nicht dasselbe.
Um dies mit einer Metapher zusammenzufassen:
Der EZA-Controller ist Autopilot und Lenkrad des Fahrzeugs. Er sorgt dafür, dass das Auto spurtreu bleibt und mit der richtigen Geschwindigkeit fährt.
Redispatch ist die Verkehrssteuerung. Es sendet den Befehl: „Reduzieren Sie Ihre Geschwindigkeit auf 80 km/h, da sich vor Ihnen ein Stau befindet.“
Der EZA-Controller (oft auch Kraftwerkscontroller genannt) ist die zentrale Leitstelle vor Ort. Seine Aufgabe ist es, kontinuierlich sicherzustellen, dass die Anlage die strengen technischen Anforderungen des Netzbetreibers erfüllt (wie beispielsweise die deutschen VDE-Normen VDE-AR-N 4110 und 4105).
Wie funktioniert es?
Es passt aktiv Blindleistung (Q) und Wirkleistung (P) an, um Spannung und Frequenz lokal stabil zu halten.
Funktion:
Es gewährleistet die Netzkonformität der Anlage. Ohne diese Funktion ist der Netzanschluss größerer Anlagen (typischerweise >135 kW) strengstens untersagt.

Redispatch ist das Verfahren, mit dem der Netzbetreiber Engpässe im Stromnetz behebt. Es handelt sich um einen Befehl von außen.
Was bewirkt es?
Es ist eine reine Kommunikationsschnittstelle, die auf spezifische Signale des Netzbetreibers reagiert (z. B. „Es gibt Engpässe, reduzieren Sie die Produktion jetzt auf 60 %).
Außerdem übernimmt es die Protokollierung gemäß der Redispatch-2.0-Gesetzgebung. Dies ist entscheidend für die Abrechnung: Es stellt sicher, dass Sie für den Strom bezahlt werden, den Sie technisch hätten produzieren können, aber aufgrund des Netzbefehls nicht liefern durften.