Optimale Nutzung des Stromnetzes: So senkt SmartgridOne Ihre Energiekosten

Steigende Netzentgelte belasten energieintensive Unternehmen zunehmend. Regelungen wie Abschnitt 19 (2) StromNEV bieten jedoch eine vielversprechende Möglichkeit, diese Kosten um bis zu 40 % zu senken. Der Schlüssel dazu liegt in der „atypischen Netznutzung“ – und der intelligenten Automatisierung von Eniris SmartgridOne.

Für viele Industrieunternehmen hängt die Stromrechnung nicht nur von der verbrauchten Energiemenge, sondern auch vom Zeitpunkt des Verbrauchs ab. Indem Sie Ihre Lastspitzen außerhalb der netzbelasteten Zeiten abwickeln, können Sie von deutlich reduzierten Netzentgelten profitieren.

Eniris unterstützt Sie mit SmartgridOne dabei, sich in diesem komplexen Umfeld zurechtzufinden.

Was versteht man unter atypischer Netznutzung?

Netzbetreiber stehen während bestimmter Spitzenlastzeiten (typischerweise Winterabende) unter enormem Druck. Um die Netzstabilität zu fördern, bieten sie finanzielle Anreize für Unternehmen, die sich „atypisch“ verhalten – also dafür sorgen, dass ihre maximale Stromlast außerhalb dieser Spitzenzeiten auftritt.

Dies ist eine Form der regulatorischen Lastspitzenkappung: Wer das Netz in Zeiten höchster Belastung entlastet, zahlt weniger.

Die Herausforderung: Es handelt sich nicht um ein physikalisches Signal, sondern um eine Datenherausforderung.

Ein weit verbreiteter Irrtum ist die Annahme, dass der Netzbetreiber ein physisches „Signal“ über die Stromleitung sendet, um zum abschalten aufzufordern. Dies ist nicht der Fall.

Das „Signal“ ist administrativer Natur. Netzbetreiber veröffentlichen ihre Spitzenlastzeiten jährlich (in der Regel bis zum 31. Oktober für das Folgejahr). Dabei handelt es sich um statische Datensätze, die bestimmte Stunden (z. B. werktags zwischen 16:30 und 19:30 Uhr) definieren, in denen Ihr Verbrauch minimiert werden muss.

Die manuelle Verwaltung dieser Zeiten ist riskant. Wenn Sie eine Spitzenlastzeit verpassen oder Ihren Verbrauch auch nur um wenige Minuten falsch berechnen, können Sie Ihren Anspruch auf den ermäßigten Tarif verlieren, was Sie Tausende von Euro kosten kann.

Die Lösung: SmartgridOne als Ihr digitaler Netzbetreiber

Hier erweist sich SmartgridOne, das Energiemanagementsystem (EMS) von Eniris, als Ihren entscheidenden Bestandteil. SmartgridOne automatisiert den gesamten Prozess der atypischen Netznutzung und fungiert als Schnittstelle zwischen regulatorischen Daten und Ihren Anlagen.

1. Die Steuerungslogik (Software‑Integration)

SmartgridOne bezieht die veröffentlichten Spitzenlastkalender der Netzbetreiber. Es wartet nicht auf ein Signal, sondern antizipiert das Zeitfenster.

  • Vorausschauende Steuerung: SmartgridOne überwacht Ihren Echtzeitverbrauch im Hinblick auf bevorstehende Zeitfenster mit Energiesparmaßnahmen.
  • Prognose: Mithilfe von KI prognostiziert das System Ihr Lastprofil und ermittelt, ob Handlungsbedarf besteht, bevor Sie den kritischen Bereich erreichen.

2. Die physikalische Kopplung (Hardwareintegration)

Um erfolgreich reduzierte Gebühren geltend zu machen, benötigen Sie präzise Messungen und Kontrollen. SmartgridOne integriert sich physikalisch in Ihre Installation über folgende Schritte:

  • RLM-Messung: Wir verbinden uns mit Ihren Registered Power Measurement (RLM)-Zählern, um sicherzustellen, dass Ihre 15-Minuten-Werte genau erfasst werden und somit den notwendigen Nachweis für den Netzbetreiber erbracht wird.

Anlagensteuerung: Wenn ein Zeitfenster mit hoher Last naht, sendet SmartgridOne Signale über Modbus, SPS oder API an Ihre Anlagen, um die Lastspitzenkappung einzuleiten.

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