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Redispatch ist das Verfahren, mit dem Netzbetreiber Netzengpässe bewältigen. Dabei wird die Einspeisung über einen externen Befehl angepasst. Für Redispatch 2.0 werden zwei separate Schnittstellen benötigt: eine für die physikalische Echtzeitsteuerung (Hardware) und eine für die datenbasierte Einsatzplanung (Software/Plattform).
Dies ist die „Box“ in Ihrer Anlage. Sie übersetzt die Signale des Netzbetreibers in Befehle für Ihren EZA-Controller (Steuerung der Stromerzeugungseinheit). Obwohl Hardware und Konfiguration je nach Netzbetreiber variieren, verwenden sie fast ausnahmslos dasselbe Kommunikationsprotokoll (IEC 104).

Redispatch 2.0 erfordert außerdem, dass Sie den Netzbetreiber im Voraus über Ihre Erzeugungspläne und im Nachhinein über Ihre tatsächliche Produktion (für Abrechnungszwecke) informieren. Dieser Datenaustausch erfolgt nicht über die Hardware, sondern über eine Webplattform.
Wichtiger Hinweis: Die meisten Betreiber von Industrieanlagen bauen die Datenschnittstelle nicht selbst. Stattdessen beauftragen sie einen Direktvermarkter oder einen spezialisierten Dienstleister als Einsatzverantwortlichen (EIV). Der Betreiber stellt lediglich die Hardware (das Gerät) vor Ort bereit, während der EIV den komplexen täglichen Datenaustausch übernimmt.